Richtet nicht

Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet.

Matt 7,1

Erst als Gott mit dem Menschen Abraham einen Bund einging und durch seinen ehelichen Nachkommen Jakob, das Volk Gottes entstand, kam auch Sein Gesetz. Ohne Gesetz kein Gericht. Das ist bis heute so geblieben.

Mal 3,22 Gedenkt an das Gesetz Moses, meines Knechtes, das ich ihm auf dem Horeb für ganz Israel befohlen habe, an die Satzungen und Rechte!

Wir neigen als Menschen dazu, dass wir andere unter das Gesetz stellen und richten. Wer wo was wann falsch gemacht hat, dürfen wir zwar für uns beurteilen und daraus lernen, doch ist der Richter über uns Gott selbst.

Damit wir aber, die wir Sünder sind, nicht ins Gericht kommen, hat Jesus für uns die Schuld getragen und die Strafe auf sich genommen.  Das ist wahre Gnade.

Gebet: Herr ich danke dir, dass du ein wahrhaftiger und lebendiger Vater bist, der unsere Herzen kennt. Täglich Dir zur Ehre zu leben ist ein großes Privileg, weil wir wissen, dass du ein gnädiger Gott bist, der dem vergibt, der Buße tut über seine Sünden. Danke dafür. Amen

 

 

Wie ersticken wir das Wort?

Mk 4,19 aber die Sorgen dieser Weltzeit und der Betrug des Reichtums und die Begierden nach anderen Dingen dringen ein und ersticken das Wort, und es wird unfruchtbar.

Es gibt jedoch eine Hoffnung für den, der sich neu ans Wort hält und Buße tut vor Gott. Die Gebote zeigen uns ja, wo wir überall unsere Grenzen überschritten haben. Das verursachte Schmerz.

Wo andere ihre Grenzen überschreiten, bemerken wir besser als bei uns selbst. Langsam füllt sich das Schuldenkonto, der andern an uns und unseres an Gott und womöglich an uns selbst und den andern.

Das wäre nicht auszuhalten, fänden wir nicht zum lebendigen Heiland und Erlöser, der für unsere Schuld ans Kreuz ging. IHM dürfen wir unser Innerstes nach Außen kehren, denn Er kennt jeden Gedanken von uns und sieht unser reumütiges Herz. Weil Er uns liebt, bewahrt er uns vom ewigen Tod.

Gebet
Herr bitte vergib du die Schuld an Dir, an uns selbst und an den andern, weil wir falschen Zielen nachgelaufen waren. Bitte erlöse uns von den bösen Gedanken und schenke uns neue Lebensfreude. Danke, dass Du mich und auch den Nächsten liebst. Amen

12. Fortsetzung des Zeugnisses

von Sam Stern

Meine weitere Ausbildung

Ich ging nach Los Angeles und begann meine amerikanische Ausbildung  in der zweiten Grundschulklasse. Dann besuchte ich die höhere Schule. Nach Beendigung derselben studierte ich am Los  Angeles City College und zuletzt am Biola College, wo ich meinen B. A. Grad erhielt. Ich ließ mich taufen und wurde Diener am Evangelium.

Nun ist es mein größtes Verlangen, meinem jüdischen Volk die frohmachende Botschaft zu bringen, amit sie den Messias annehmen und ewiges Leben erlangen.  Der Messias sagt: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vatger als nur durch mich.“ (Joh 14,6)

Das Ziel

Nachdem ich errettet war, wurde mir klar. Es genügt  nicht, dass ich das Licht kenne. In mir wuchs das Verlangen, allen Juden vom Messias zu erzählen. ich wusste das dieses Vorhaben nicht leicht sein würde. Die Ungäubgen kämpfen erbittert gegen die Verkündigung des herrlichen Evangeliums an meine Brüder nach dem Fleisch. Ich kenne ihre Vorurteile und ihre weltliche Gesinnung.

Und obwohl ich wusste, dass es ein schwerer Kampf sein würde, beschloss ich, den Auftrag Gottes auszuführen. es wurde mir immer wichtiger, die Wahrheit unter den unschuldigen Juden zu verkünden, die von ihren Hirten so irregeführt werden. Dieselben sind blinde Blindenleiter, die nur an ihrem eigenen wohlergehen interessiert sin, aber nicht an dem der anderen.

Gott hatte mich in seinen Dienst gerufen und ich war sicher, er würde mich schützen und mir helfen, das Licht denen zu bringen, die niemals das wahre Evangelium vom Messias Jesus gehört haben. Eine große Kraft, der Heilige Geist selbst, trieb mich zu dieser Arbeit. Er sagte mir Tag und Nacht:“Weide meine Schafe!“ Und ich antwortete: „Ja, Herr hier bin ich! Ich bin bereit zum Haus Israel zu gehen, das der Vater so sehr liebt, um ihnen den einfachen, sicheren Weg zum Heil zu zeigen.“

Ich sah müde und unglückliche Juden, die in der Dunkelheit nach Wahrheit suchten, und niemand war da, ihnen zu helfen. Darum war ich entschloossen, den müden und zerbrochenen Menschen das Evangelium zu verkünden. Jesus sagt: „Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch Ruhe geben.“ (Matth 11,28)

Zum Abschluss

Ich appeliere an alle Rabbiner, an die geistlichen Führer des jüdischen Volkes und an die Laien:“Kehrt um zu unserem Propheten, zu unserem Gott und zu seinem Gesalbten.“

„So kommt denn und lasst uns miteinander rechten! spricht der HERR. Wenn eure Sünde auch blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden“ (Jes 1,18)

11. Fortsetzung des Zeugnisses

von Sam Stern

Gott vergibt Sünde

Wieder zuhause nahm ich die Bibel zur Hand und las immer wieder das 53. Kapitel des Propheten Jesaja. Ich wunderte mich, dass ich niemals zuvor von Jesaja 53 gehört hatte. Warum hatten die Rabiner nie mit mir über dieses Kapitel gesprochen?

Wie konnten wir Juden behaupten, wir glaubten an die Bibel, wenn wir Jesaja 53 unterschlugen? Je mehr ich las umso klarer wurde es mir , dass Jesajas Prophetie Gottes herrlichen Plan der Vergebung, Versöhnung und Rettung beschreibt.

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Jesaja 53

Das stellvertretende Leiden und Sterben des Messias für die Sünder
1 Wer hat unserer Verkündigung geglaubt, und der Arm des HERRN, wem ist er geoffenbart worden?
2 Er wuchs auf vor ihm wie ein Schössling, wie ein Wurzelspross aus dürrem Erdreich. Er hatte keine Gestalt und keine Pracht; wir sahen ihn, aber sein Anblick gefiel uns nicht.
3 Verachtet war er und verlassen von den Menschen, ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut; wie einer, vor dem man das Angesicht verbirgt, so verachtet war er, und wir achteten ihn nicht.
4 Fürwahr, er hat unsere Krankheit1 getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen; wir aber hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt.
5 Doch er wurde um unserer Übertretungen willen durchbohrt, wegen unserer Missetaten zerschlagen; die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt worden.
6 Wir alle gingen in die Irre wie Schafe, jeder wandte sich auf seinen Weg; aber der HERR warf unser aller Schuld auf ihn.
7 Er wurde misshandelt, aber er beugte sich und tat seinen Mund nicht auf, wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird, und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer und seinen Mund nicht auftut.
8 Infolge von Drangsal und Gericht wurde er weggenommen; wer will aber sein Geschlecht beschreiben? Denn er wurde aus dem Land der Lebendigen weggerissen; wegen der Übertretung meines Volkes hat ihn Strafe getroffen.
9 Und man bestimmte sein Grab bei Gottlosen, aber bei einem Reichen [war er] in seinem Tod, weil er kein Unrecht getan hatte und kein Betrug in seinem Mund gewesen war.
10 Aber dem HERRN gefiel es, ihn zu zerschlagen; er ließ ihn leiden. Wenn er sein Leben zum Schuldopfer gegeben hat, so wird er Nachkommen sehen und seine Tage verlängern; und das Vorhaben des HERRN wird in seiner Hand gelingen.
11 Nachdem seine Seele Mühsal erlitten hat, wird er seine Lust sehen und die Fülle haben; durch seine Erkenntnis wird mein Knecht, der Gerechte, viele gerecht machen, und ihre Sünden wird er tragen.
12 Darum will ich ihm die Vielen zum Anteil geben, und er wird Starke zum Raub erhalten, dafür, dass er seine Seele dem Tod preisgegeben hat und sich unter die Übeltäter zählen ließ und die Sünde vieler getragen und für die Übeltäter gebetet hat.

Fortsetzung folgt

10. Fortsetzung des Zeugnisses

von Sam Stern

Meine Bekanntschaft mit einem jüdischen Evangelisten

Einige Wochen vor dem Passahfest gab mir der Evangelist in Rhode Island die Adresse eines an Jesus gläubigen Juden in New York. Ich wollte ihn kennenlernen, weil ich noch nie einen Juden getroffen hatte, der an Jesus glaubte.

Sobald ich mit ihm in Verbindung kam, lud er mich zu sich nach Hause ein und empfing mich mit dem Willkommensgruß: „Schalom Alechem!“ Wir lasen zusammen das Neue Testament in Jiddisch. Nach einer Weile erzählte er mir, er habe ein Gedicht aufgeschrieben, genannt „Der Leidende“. Er las es mir vor. Eigentlich war es nur eine Vorspiegelung, denn es war das 53. Kapitel des Propheten Jesaja.

Dann fragte er mich:“Von wem handelt das Gedicht? Wer litt für unsere Sünden? Durch wessen Wunden sind wir geheilt?“ Ich antwortete: „Wahrscheinlich ist es Jesus Christus.“ Da sagte er: „Ich habe nur das 53. Kapitel des Propheten Jesaja abgeschrieben und ihnen vorgelesen. Es schrieb über den Messias.

Stellen sie sich meine Überraschund und Erschütterung vor! Ich kannte nicht das dreiundfünfzigste Kapitel des Propheten Jesaja!

Am nächsten Tag zeigte ich dasselbe Gedicht einem Freund, einem Rabbiner in New York. Er wusste auch nicht, dass Jesaja das Kapitel geschrieben hatte. Für mich gab es nur eine Erklärung: Die einzige Ursache, weshalb so viele Rabbiner und Juden en Messias, den Retter aud em Alten und Neuen Testament nicht gefunden haben, ist mangelnde Kenntnis der Heiligen Schrift. Ich beschloss, alles was in meiner Kraft lag, zu tun, um ihnen die jüdische Bibel zu bringen.

Am selben Abend ging ich zu dem Evangelisten in New York und sagte ihm, dass ich an die Bibel un an den Messias Jesus glaube. wir knieten gleich nieder und beteten um Sündenvergebung und Rettung. Ich nahm Jesu, den Messias, als meinen persönlichen Retter an. Welch eine Veränderung fand in mir statt. Ich war unsagbar glücklich, empfand Frieden, Freude und Glückseligkeit, wie ich es nie zuvor erlebt hatte. Ich war ein neuer Mensch.

Fortsetzung

Gott vergibt Sünde