Gewaltig ist der HERR

Gott sagt: Ich wirke; wer will’s wenden?
Jesaja 43,13b

Gewaltiges hat er vollbracht mit seinem Arm, zerstreut hat er, die hochmütig sind in ihrem Herzen.
Lukas 1,51

Hochmut kommt vor dem Fall. Den Demütigen schenkt der Herr Gnade. Diese Sprüche kennen wir auch aus dem Wort Gottes.
Einer sucht Hilfe und will dennoch seinen Stolz nicht überwinden?
Da ist keine Gnade für ihn. Das hört sich hart an aber es ist der Eigensinn und Eigenwille, der ihn daran hindert, frei zu werden von seiner Schuld. Adam wo bist du?
Erkenne, was dich von Gott trennt. Begonnen hat alles mit der Lüge.

Eine junge Frau sagte mir einmal als sie Gott aus ihrer Bedrohung errettet hat:“Ich gehe jetzt wieder meine Wege, denn ich will ja noch was vom Leben haben.“ Sie ist dem Zeitgeist gefolgt, hat Karriere gemacht. Gott lies sie laufen und ich war darüber traurig.
Es ist das Sichtbare, zum Greifen nahe, das verführt und begierig macht. Doch der Mensch befindet sich dann wie in einem Laufrad, das nicht aufhört zu laufen… merkt erst, wenn er nicht mehr kann, dass er zum Sklaven seiner Begierde geworden ist. Wehe dem, der keine Gnade mehr erfährt.

Gebet

Herr ich will dir danken, dass du mich immer wieder erinnerst an das, was Du schon Gutes getan hast. Segne meinen Tag und erfülle ihn mit deiner Liebe und Gnade. Amen

Wahrer Glaube

Wahrer Glaube ist gekennzeichnet durch den Hunger nach dem Wort Gottes. Dazu gehört natürlich, dass wir mit dem Herzen hören und durch seine Weisheit erbaut werden, zum Guten hin.

Wer sagt, er glaubt an Christus und hat keinen Hunger nach dem Wort, dessen Glaube kann nicht wachsen. Wer im Wort bleibt, ist in Christus. Ein natürlich religiöser Mensch hat zwar seine Vorstellung von Gott; aber noch keine Beziehung zu IHM, wenn Er sich noch nicht bewusst bekehrt hat und seinen sündhaften Weg verlassen möchte. Gottes Wesen spiegelt sich in Jesus Christus, Gottes Wesen ist durch die Bibel auch im Alten Testament erkennbar. Wer es nicht erfasst, kann nicht danach leben, wie es Gott gefällt. Jesus sagte zu Nikodemus, dass man das Reich Gottes nur durch die Neugeburt erreicht. Wer ist dafür verantwortlich? Ich selbst oder Gott? Beides trifft sich: Der Wunsch mit IHM auf ewig leben zu wollen und die Erkenntnis, dass Jesus der Erretter ist und Gottes Geist meinem Geist bezeugt, dass ich Gottes Kind bin. Es ist also der Wille Gottes, dass auch du gerettet wirst. Wann ER dein Herz berührt, das weiß nur ER. So lasse dich doch darauf ein und gebe IHM nach. Sträube dich nicht länger und stelle deinen Eigenwillen unter Gottes Wille. Sage: „Dein Wille geschehe und bitte erlöse mich vom ewigen Tod.“
Bist du schon von neuem geboren und hast ab dem Zeitpunkt starken Hunger nach dem Wort?
Willst du dem Wort Gottes mehr Bedeutung geben als deinem Selbstzweck, der Welt und dem Geld?
Das heißt nicht, dass du dich vor der Verantwortung und den Pflichten für die Deinen drücken sollst. Du kannst gleichzeitig alles unter dem Willen und Schutz Gottes tun, gerade auch die Alltags-Sorgen und für alles beten. Du hast die Gelegenheit, wenn es der Wille Gottes ist, sein Wort zu verkünden, wo und wie ER es zulässt.

Sein Wort macht lebendig für die Ewigkeit. Jeden Tag erneut in Gottes Ruhe eingehen, das tue in der stillen Zeit (Gebet und Bibellese) (Hebräer 4,7)
So mach dich doch im Heute auf und suche Gottes Willen für dich in seinem Wort.
Bleibe im Wort und du bleibst in IHM.

Sei gesegnet und bewahrt.
Alles Gute für dein Heute.

Die Nächsten

Wir haben sie manchmal nicht alle so gern,
die lieben Geschwister im Herrn.
Gerade wenn sie sich über uns stellen,
nicht achten die empfindlichen Schwellen.
Doch sei getrost, dass sie von Gott geführt,
dir sagen, was in seinem Sinne gebührt.
Prüfe ob es stimmt, was sie sagen,
ohne gleich herumzuklagen.
Denk drüber nach und zürne nicht,
alle stehn wir einmal vor seinem Gericht.

Gebet

Herr vergib uns, wie wir vergeben. Danke, dass Jesus es vorgemacht hat, denn Er sagte, dass sie nicht mal wissen was sie tun … Segne du diesen Tag und lasse uns so leben, wie es dir gefällt. Amen

Morgengebet am Montag

aus dem Andachtsbuch von Joh Friedr Starck

Lass mich frühe hören deine Gnade, denn ich hoffe auf dich;
tue mir kund den Weg, darauf ich gehen soll, denn mich verlanget nach dir.
Heiliger, gütiger und allein weiser Gott, der du den Himmel erschaffen und die Erde gegründet und verordnet hast, dass Tag und Nacht abwechseln, und auf das Licht die Finsternis und auf die Arbeit, die Ruhe folgen soll, damit sich Menschen und Vieh erquicken mögen:
Ich lobe und prese dich für diene Weisheit und Vatertreue in dieser Morgenstunde, dass du mein Gebet so gnädiglich erhörest und mich die vergangene Nacht vor Krankheit und anderem Übel behütet und das Meinige mit deinem Schutz umgeben hast. Herr, groß sind deine Werke, die du an den Menschen tust, deine Güte reicht, so weit der Himmel ist, und deine Wahrheit so weit die Wolken gehen.
Ich schlief, und du wachtest, ich war im Schlaf den Toten gleich, aber du hast mich der Sonne Licht wieder sehen lassen. Ach, mein Gott, sei auch heute mein Helfer und Erretter, mein Beistand und Tröster, meine Zuflucht und Erbarmer, lass deine Augen über mich, offen sein, dass  ich unter deinem Geleit unverletzt in meinem Beruf ein und aus gehen, und den Abend nach deinem Willen wiederum unbeschädigt erreichen möge.
Mein Gott, lass deinen Segen mit und bei mir sein, zu allem was ich in deinem Namen anfange, gib selber Rat und Tat und lass mich niemals etwas wollen, was du nicht willst.

Lass mit dem aufgegangenen Sonnenlichte auch das Licht des Heiligen Geistes in mir aufgehen, dass ich den Tag in deiner Furcht, in Liebe und Gehorsam hinbringe. Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz und gib mir einen neuen, gewissen Geist; verwirf mich nicht von deinem Angesicht und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir ; lass ihn mich leiten, lehren, führen, dass ich heute nicht wissentlich wider dich sündige, und wenn an mich zum Sündigen verleiten will, so lass ihn mich erinnern und durch seine innerlichen Bestrafungen davon abhalten.
Ich lege meine Kleider an; Herr Jesu, kleide mich mit dem Rock deiner Gerechtigkeit. Ich wasche meine Hände, Herr Jesu, wasche mich mit deinem heilgien Blut, von allen meinen Sünden. Bewahre mich, dass ich niemals wandle im Rate der Gottlosen, noch sitze, da die Spütter sitzen, welcher Freundschaft deine Feindschaft ist; denn so ich will der Welt Freund sein und mit ihnen ihre sündliche und alten Gewohnheit treiben, so wirst du mein Feind werden.
Ach, mein Gott drücke in mein Herz die Worte: „Wandle vor mir und sei fromm“. Oh wie viele fangen eine Woche an, aber vollenden sie nicht und sind am Ende derselben krank oder schon begraben. Darum lass mich allezeit auf dein Evangelium trauen, mich im Glauben an die Vergebung meiner Sünden und Christi willen halten, damit ich allezeit im Stande der Gnade und in deinen Wunden, o Jesu, erfunden werde. Die Gnade des Vaters erhalte mich, die des Sohnes heilige mich und die Gemeinschaft des heiligen Geistes mache mich fructhbar zu allen guten Werken.

Mit Segen mich beschütte, Mein Herz sei deine Hütte,
Dein Wort sei meine Speise, Bis ich gen Himmel reise.
Amen

Glaube der fest macht

Gott ist’s, der uns fest macht samt euch in Christus.
2.Korinther 1,21

Was bedeutet das ‚Festmachen‘ ? Ich denke dabei an einen Vertrag und an Vertragstreue. Gott selbst, hat aus Liebe zu uns, den Vertrag durch den Sohn mit uns geschlossen. Aus Liebe zu Gott wiederum wollen und können wir auch seine Gebote halten.
Liebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten. Joh 14,15

Gebet

Himmlischer Vater ich will Dir danken, dass DU eine feste Größe in meinem Leben bist und ich deine Weisungen ernst nehme. Segne diesen Tag und danke, dass Du uns bewahrt hast vor dem Bösen. Amen