Anweisung für Eigentum

Verflucht sei, wer seines Nächsten Grenze verrückt!

5. Mose 27,17a  (Deuteronomium)

Eigentum war ein wichtiger Bestandteil um eine Familie und eine Sippe zu ernähren.  Die Grenzsteine markierten die Fläche eines Ackers und waren an allen vier Ecken im Boden  eingelassen. Dazu brauchte es einen Zeugen der Obrigkeit, die Feldgeschworenen.

Früher verlegten Feldgeschworene ein geheimes Zeichen (Siebenergeheimnis)  unter oder in der Nähe des Grenzsteins. Das konnte eine Scherbe sein oder ein bestimmter Stein. Und zwar so, das eventuelle Grenzbetrüger das nicht erkennen konnten und man ihnen so auf die Schliche kam. Wenn es heute Unklarheiten im Grenzverlauf gibt, holt man das Vermessungsamt, das auf seine Daten zurückgreift.

Seit der Flüchtlingswelle möchten viele Länder ihre Grenzen wieder sichern, denn die Bevölkerung sieht sich bedroht durch die Menschen, die ihre Sprache und ihre Gesetze nicht kennen.

Biblisch gesehen gelten für den Fremdling die selben Gesetze wie für den Einheimischen. Auch war Israel ein Fremdling unter den Ägyptern und hatte mehrere Hungersnöte zu überstehen.

3Mo 23,22 Wenn ihr aber die Ernte eures Landes einbringt, sollt ihr nicht alles bis an die Ecken des Feldes abschneiden, auch nicht Nachlese halten, sondern sollt es den Armen und Fremdlingen lassen. Ich bin der HERR, euer Gott.

Das galt für Israel damals. Heute bekommt jeder Asylant (Fremdling) ohne Arbeit  von den Steuergeldern sein täglich Brot und ein Dach über dem Kopf.

Gebet

Herr Du sorgst für alle Menschen und wir danken dir dafür, dass wir uns ganz und gar auf DICH verlassen können. Segne Du unseren Tag und gib uns, was wir brauchen. Danke, dafür. Amen